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Fragen und Antworten
 
Auf dieser Seite werden wir nach und nach die häufigsten Fragen zum Archivum Medii Aevi Digitale und die Antworten darauf veröffentlichen.
Sie haben eine Frage? Dann kontaktieren Sie uns gerne unter amad@mittelalter.blog
„Archivum Medii Aevi Digitale“ (AMAD) ist eine fachwissenschaftlich betreute Infrastruktur für das Publizieren, Recherchieren und Diskutieren von Mittelalterforschung im Open Access. Sie besteht aus einem Fachrepositorium und dem Wissenschaftsblog „Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte“.    
Das Recherchieren und Diskutieren der Inhalte ist für alle am Mittelalter interessierten Nutzer*innen ohne Registrierung und ohne Gebühren möglich. Forschende aus allen Teilbereichen der Mediävistik können darüberhinaus nach der kostenfreien Registrierung AMAD für das ebenfalls kostenfreie Publizieren ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse nutzen (Open Access Diamond und Open Access Green). AMAD ist ein Fachrepositorium (disziplinäres Repositorium) und steht allen Forschenden offen. Eine institutionelle Zugehörigkeit ist keine Voraussetzung für seine Nutzung.    
AMAD ist spezialisiert auf wissenschaftliche Texte. Forschungsdaten werden nur veröffentlicht, wenn sie einen konkreten Bezug zu einer Publikation in AMAD aufweisen, z.B. wenn es sich um eine Liste mit Personendaten zu einer prosopographischen Monographie, einen Abbildungsteil zu einem Aufsatz, eine Bibliographie zu einem Sammelband o.ä. handelt. Die Volltexte der Publikationen können entweder direkt bei AMAD archiviert und zugänglich sein (Erstveröffentlichungen und Zweitveröffentlichungen) oder über einen Link in den bei AMAD gesammelten Metadaten (Externe Ressourcen). Bibliographische Angaben und Literaturhinweise ohne Volltext oder Metadaten ohne Link zu einem Volltext werden nicht aufgenommen (siehe auch: Wie kommen die Inhalte zu AMAD?).    
In AMAD werden wissenschaftliche Monographien, Aufsätze, Sammelbände und andere Publikationstypen aus allen Fächern, die die Epoche des Mittelalters (ca. 500–1600) erforschen und ein Veröffentlichungsdatum ab 1800 aufweisen, aufgenommen.     
Archivum Medii Aevi Digitale Studies heißt die Schriftenreihe von AMAD. Sie besteht derzeit aus den Teilreihen Articles und Theses, die von wechselnden Herausgeber*innenteams betreut werden. In ihnen werden Aufsätze, Monographien, Sammelbände und Handschriftenkataloge veröffentlicht. Dissertationen, die nicht mehr im herkömmlichen Printverfahren in einem Verlag, sondern ausschließlich auf einem institutionellen Repositorium veröffentlicht worden sind, können ebenfalls aufgenommen werden.    
Autor*innen haben die Möglichkeit Erstveröffentlichungen und Zweitveröffentlichungen einzureichen und unter CC-Lizenzen bzw. einer Deposit-Lizenz, die ein einfaches Nutzungsrecht einräumt, verfügbar zu machen (Open Access Diamond und Open Access Green). Die PDF/A-Dateien dieser Veröffentlichungen werden im Fachrepositorium archiviert und für Nutzer*innen direkt geladen. (siehe auch: Was ist eine Erstveröffentlichung? und Was ist eine Zweitveröffentlichung?).
AMAD führt darüberhinaus im Bereich Externe Ressourcen durch ein harvesting von stabilen und wissenschaftlich einschlägigen Datenquellen Open Access-Publikationen, die bereits andernorts veröffentlicht wurden, automatisiert zusammen und macht sie gemeinsam mit den Erst- und Zweitveröffentlichungen durchsuchbar. Dem harvesting liegen die interdisziplinäre mediävistische Literaturdatenbank RI OPAC und die größte deutsche, universale Suchmaschine für wissenschaftliche Dokumente BASE zu Grunde. Über den Link in den bei AMAD gesammelten Metadaten gelangen die Nutzer*innen zu den Volltexten, die in anderen Repositorien und auf Dokumentenservern archiviert sind. (siehe auch: Werden die Veröffentlichungen langzeitarchiviert? und Werden persistente Identifikatoren (PID) vergeben?).    
AMAD sichert die Qualität seiner Erstveröffentlichungen auf unterschiedliche Weise: Aufsätze werden in einem mehrstufigen und transparenten Review-Verfahren geprüft. Für Monographien muss eine Publikationsempfehlung eingereicht werden, die auf Grund nachvollziehbarer Kriterien abgegeben worden ist. Bei Dissertationen zum Beispiel kann diese von den Dissertationsbetreuer*innen kommen.
Sammelbände werden nach Absprache mit den Herausgeber*innen veröffentlicht. Es steht diesen frei, die einzelnen Beiträge vor der Einreichung anderweitig prüfen zu lassen. Zweitveröffentlichungen, i.d.R. Verlagspublikationen, haben bereits einen Qualitätssicherungsprozess durchlaufen. Sie werden von der AMAD-Redaktion nur formal geprüft (siehe auch: Was macht die Fachredaktion?).
Externe Ressourcen werden sehr sorgfältig ausgewählt. Die Filterkriterien und Filterroutinen für das automatisierte harvesting wurden in enger Abstimmung zwischen den Fachwissenschaftler*innen und IT-Spezialist*innen im Projektteam erarbeitet und verfeinert. Das harvesting wird fortlaufend von Team und AMAD-Redaktion fachwissenschaftlich kontrolliert und kuratiert. Die Qualität der verfügbaren Metadaten ist jedoch abhängig von der ausliefernden Datenquelle. Ein nachträgliches Korrigieren von importierten Daten nimmt die AMAD-Redaktion nicht vor. Im eigenen Interesse sollten Autor*innen und Herausgeber*innen sicherstellen, dass die Ausgangsquelle, z.B. das eigene Hochschulrepositorium, die Daten vollständig und einwandfrei ausliefert (siehe auch: Wie melde ich Publikationen für den Bereich Externe Ressourcen und wie korrigiere ich dort fehlerhafte Metadaten?).    
„Es handelt sich hierbei um die (zeitlich) erste Veröffentlichung eines Dokuments. Eine Erstveröffentlichung kann z.B. eine Dissertation sein, die auf einem Repositorium veröffentlicht wird oder ein wissenschaftlicher Artikel, der in einer Open-Access-Zeitschrift erscheint.“ (Müller et al., DINI-Zertifikat für Open-Access-Publikationsdienste 2019, S.77).
Autor*innen können bei AMAD Texte erstmals veröffentlichen, die vorher weder gedruckt noch digital zugänglich waren. Unter „zugänglich“ ist dabei ebenfalls ein vorheriger Upload in einem institutionellen Repositorium, das Einstellen auf einem Blog oder auf einer eigenen Website o.ä. zu verstehen. Derartige Texte können als Zweitveröffentlichungen verfügbar gemacht werden (siehe auch: Was ist eine Zweitveröffentlichung?).    
„Als Zweitveröffentlichung wird die parallele oder zeitlich versetzte Veröffentlichung eines bereits publizierten Dokuments auf einem Repositorium verstanden. Häufig handelt es sich um Artikel, die bereits in Periodika und Sammelbänden erschienen sind. Diese können, abhängig vom Verlagsvertrag, auf Repositorien als Zweitveröffentlichung frei zugänglich (Open Access) gemacht werden.“ (Müller et al., DINI-Zertifikat für Open-Access-Publikationsdienste 2019, S. 81). Autor*innen können bei AMAD Texte parallel oder zeitlich versetzt wieder veröffentlichen, die vorher bereits gedruckt oder digital zugänglich waren. Dies können Dissertationen und andere Dokumente sein, die im Druck erschienen sind oder digital auf einer Verlagsseite, in einem institutionellen Repositorium, einem Blog oder einer eigenen Website o.ä. verfügbar gemacht wurden.    
Autor*innen besitzen als Urheber*innen alle Rechte an ihren Werken und räumen anderen Verwertungs- und Nutzungsrechte für diese ein. Für Erst- und Zweitveröffentlichungen schließen Autor*innen und Herausgeber*innen einen Veröffentlichungsvertrag mit der UB Frankfurt als Betreiberin des Fachrepositoriums. Sie räumen ihr darin das nicht-exklusive Nutzungsrecht ein, die Publikation im Fachrepositorium online frei zugänglich zu machen.
Bei Erstveröffentlichungen auf AMAD verfügen Autor*innen über sämtliche Nutzungsrechte.
Bei Zweitveröffentlichungen, besonders bei Verlagspublikationen, verfügen die Autor*innen unter Umständen nur noch eingeschränkt über die Nutzungsrechte. Für diese Texte müssen sie vorab die Rechte und Bedingungen mit dem Verlag klären. AMAD übernimmt für die Autor*innen keine Klärung der Rechte an deren Publikationen.
Eine Orientierung in Bezug auf die Möglichkeiten zur Zweitveröffentlichung von Zeitschriftenartikeln bietet die Datenbank SHERPA/RoMEO. Sie erfasst Urheberrechtsbestimmungen und Open Access-Leitlinien verschiedener Verlage für Fachzeitschriften. Autor*innen können darin die Bedingungen recherchieren, unter denen Verlage ihnen die Selbstarchivierung (Open Access Green) ihrer Texte in institutionellen oder disziplinären Repositorien gestatten. Unter bestimmten Bedingungen können Autor*innen auch unabhängig von vertraglichen Vereinbarungen ihr Recht auf Zweitveröffentlichung ausüben.
Die Informationsplattform und gleichzeitig auch Online-Magazin iRights.Info bietet vielfältige Informationen zum Urheberrecht in der digitalen Welt und gibt rechtliche Hilfestellungen für das elektronische Publizieren, z.B. in Form von Handlungsempfehlungen für Wissenschaftler*innen. Wir empfehlen besonders Autor*innen, die eine Verlagspublikation beabsichtigen, sich frühzeitig umfassend zu informieren und sich nach den Open Access-Publikationsmöglichkeiten bei ihrem Wunsch-Verlag zu erkundigen. Eine nachträgliche Zweitveröffentlichung in AMAD ist zwar nicht immer ausgeschlossen, aber in jedem Fall einfacher, wenn vorher nicht alle Nutzungsrechte exklusiv an den Verlag übertragen worden sind. Auch für ältere Werke kann sich für Autor*innen und Herausgeber*innen eine Rücksprache mit ihrem Verlag lohnen.    
AMAD unterstützt Open Access im Sinn der Berliner Erklärung. Es nutzt daher ausschließlich CC-Lizenzen bzw. Depositlizenzen, die zumindest ein einfaches Nutzungsrecht einräumen. Die Standardlizenz für Erstveröffentlichungen ist CC BY-SA 4.0 (Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen).
CC0 1.0 (Public Domain) und CC BY 4.0 (Namensnennung) sind wünschenswert. CC BY-NC 4.0 (Namensnennung, nicht kommerziell), CC BY-NC-SA 4.0 (Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen) und CC BY NC-ND 4.0 (Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung) sind zugelassen.    
Wir empfehlen für Erst- und Zweitveröffentlichungen die Standardlizenz.
AMAD und die dort archivierten Texte bleiben über die Finanzierungsperiode der DFG hinaus verfügbar. Dies ist über unseren Projektpartner hebis möglich, der den technischen Weiterbetrieb der Infrastruktur und die Archivierung der Daten gewährleistet. Die Texte werden im für die Langzeitarchivierung geeigneten Dateiformat PDF/A gespeichert.    
Jede Erstveröffentlichung und bei Bedarf auch eine Zweitveröffentlichung erhält automatisch einen DOI (Digital Object Identifier) und ist dadurch eindeutig und dauerhaft identifizierbar und zitierbar, ganz unabhängig von etwaigen Änderungen und Umstrukturierungen der Webseiten und des Fachrepositoriums. 
Externe Ressourcen bringen teilweise eigene persistente Identifikatoren (PID) mit. Für die Langzeitarchivierung und die stabile Adressierung dieser andernorts verfügbar gemachten Inhalte sind die Betreiber*innen der jeweiligen Angebote, z. B. Universitäten, Forschungseinrichtungen und Bibliotheken zuständig (siehe auch: Bekommen die Monographien und Sammelbände eine ISBN?).    
Ein Aufsatz, der das Review-Review-Verfahren durchläuft, ist nach ca. 3 Monaten verfügbar.
Zweitveröffentlichungen sind i.d.R. nach 2–4 Wochen verfügbar.
Externe Ressourcen werden regelmäßig aktualisiert. Das automatisierte harvesting des RI OPAC findet in einem Rhythmus von ca. 2 Monaten statt.    
Auf der Startseite werden die aktuellen Erst- und Zweitveröffentlichungen angezeigt, d.h. die Publikationen aus den Hauptbereichen Archivum Medii Aevi Digitale Studies und Weitere Veröffentlichungen. Sie können diese auch als RSS-Feed abonnieren.    
Wählen Sie im Suchfeld bei Sortiere Dokumente nach die Möglichkeit „Datum“ und bei Sortiert nach „Absteigend“ aus und drücken Sie den Button „Aktualisiere“.
Die einmal veröffentlichten Publikationen sind im Einklang mit einer guten wissenschaftlichen Praxis unveränderbar.    
Das Fachrepositorium verfügt über eine Möglichkeit der Versionierung. Neuauflagen und neue Versionen von Publikationen können über dieselben Einreichungs- und Publikationsprozesse wie für die Erstauflagen und alten Versionen im Redaktionssystem verfügbar gemacht werden. Sie erhalten einen eigenen Datensatz und einen neuen DOI (Digital Object Identifier) und werden gemeinsam mit den älteren Publikation auffindbar gemacht.    
Autor*innen können einmal veröffentlichte Dokumente nicht bearbeiten oder löschen. Das Repositorium verfügt über eine Möglichkeit der Versionierung. Bei Überarbeitungswünschen können Neuauflagen und neue Versionen von Publikationen über dieselben Einreichungs- und Publikationsprozesse wie für die Erstauflagen und alten Versionen im Redaktionssystem verfügbar gemacht werden. Sie erhalten einen eigenen Datensatz und einen neuen DOI und werden gemeinsam mit den älteren Publikation auffindbar gemacht. Von der AMAD-Redaktion werden Dokumente nicht bearbeitet und nur in einzelnen, sehr gut begründeten Ausnahmefällen gelöscht, z.B. wenn trotz sorgfältiger Prüfung nachträglich eine Rechtsverletzung bekannt wird. Eine spätere Drucklegung der Publikation oder Überarbeitungsbedarf auf Grund von fehlerhaften Angaben oder neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind keine Löschgründe. (siehe auch: Wie kann ich eine neue Version meines bereits veröffentlichten Dokuments zugänglich machen?). Die Löschung wird aus Gründen der Transparenz unter der persistenten URL des ursprünglichen Dokuments mit Identifier, Löschdatum und Löschgrund bekannt gegeben.
Wir empfehlen Autor*innen, die eine gedruckte Verlagsveröffentlichung beabsichtigen, sich frühzeitig umfassend zu informieren und sich nach den Open Access-Publikationsmöglichkeiten bei ihrem Wunsch-Verlag zu erkundigen. Eine Veröffentlichung in AMAD unter der Standardlizenz CC BY-SA 4.0 (Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen) lässt ausdrücklich eine spätere Drucklegung zu. Das der UB Frankfurt als Betreiberin des Fachrepositoriums vorher eingeräumte Nutzungsrecht darf davon jedoch nicht beeinträchtigt werden (siehe auch: Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss ich beachten? und Darf ich meine in AMAD veröffentlichten Dokumente auch anderweitig veröffentlichen?).     
Die UB Frankfurt als Betreiberin des Fachrepositoriums erwirbt ein nicht-exklusives Nutzungsrecht an den Publikationen, um sie online zugänglich zu machen. Autor*innen und Herausgeber*innen dürfen als Urheber*innen ihre Publikationen jederzeit weiterverwerten, solange das der UB Frankfurt eingeräumte Nutzungsrecht nicht beeinträchtigt wird. Autor*innen und Herausgeber*innen müssen aufpassen, dass z.B. eine spätere vertragliche Vereinbarung mit einem Verlag zur Drucklegung der Publikation ihre Verfügbarkeit auf AMAD nicht einschränkt (siehe auch: Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss ich beachten?).    
Wie melde ich Publikationen für den Bereich Externe Ressourcen und wie korrigiere ich dort fehlerhafte Metadaten?
Eine Meldung von Publikationen als externe Ressourcen und eine Korrektur der aus anderen Angeboten importierten Metadaten sind im Fachrepositorium nicht möglich. Für die Korrektheit der importierten Metadaten sind die Autor*innen und die Betreiber*innen der externen Angebote verantwortlich. Defekte Links, falsche oder fehlende Angaben usw. müssen von den Autor*innen in den Ausgangsquellen gemeldet und korrigiert werden (siehe auch: Warum sind manche Metadaten irritierend bzw. unzureichend?). Die Aufnahme von fehlenden Publikationen im Bereich Externe Ressourcen führt über unseren Projektpartner Regesta Imperii:
Beim nächsten harvesting des RI OPAC werden die neuen und korrigierten Titel in AMAD importiert. Für Korrekturen an Metadaten-Einträgen, die aus BASE geharvestet wurden, führt der Wege nur über den Kontakt mit der Originalquelle, d.h. die Institution, bei der der Text zuerst abgelegt wurde. Es liegt in der jeweiligen Verantwortung der Datenlieferanten, vollständige Daten mit funktionierenden Links anzubieten. Und es ist sinnvoll, nur dort Korrekturen oder Ergänzungen einzufordern, denn der Fehler multipliziert sich mit jeder Abholung durch andere Dienstleister, Repositorienbetreiber usw. Wir empfehlen daher Autor*innen und Herausgeber*innen für die Korrektheit ihrer Metadaten in der jeweiligen Ausgangsquelle, z.B. dem Hochschulrepositorium, dem Publikationsserver o.ä. zu sorgen.    
Neben der Vergabe eines DOI (Digital Object Identifier) zur eindeutigen und dauerhaften Zitierbarkeit des Textes, werden für jeden Text ausführliche Metadaten erfasst, wozu auch die Vergabe von Schlagworten und die Zuordnung zu einem Fachgebiet gehören. Damit ist nicht nur das Suchen nach Autor*innen und Titeln möglich, sondern es kann auch nach Schlagworten und Fachdisziplinen recherchiert werden. Diese Metadaten werden gleichzeitig mittels Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) anderen Datenbanken für den Export zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden sie auch aktiv exportiert und sind z. B. im RI OPAC, bei Google Scholar und bei hebis erfasst, was ihre Auffindbarkeit in der mediävistischen Community unterstützt und ihre Sichtbarkeit erhöht (siehe auch: Über welche Datenbanken, Fachportale und Verzeichnisse gelange ich auch zu den Publikationen von AMAD?).
Die Aufsätze werden nach dem erfolgreich abgeschlossenen Review-Verfahren als Blogartikel auf dem Wissenschaftsblog „Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte“ zur Diskussion durch die Fachcommunities eingestellt. Die Sichtbarkeit der Publikationen und der Fachdiskurs werden zudem über verschiedene Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und der Wissenschaftskommunikation unterstützt, z.B. durch flankierende Blogbeiträge und Social Media-Aktivitäten.
 
Um die maximale Sichtbarkeit und Auffindbarkeit des Repositoriums und seiner Publikationen zu erzielen, hält AMAD nicht nur internationale Metadaten-Standards wie DublinCore, DataCite für DOI und MARC21 für die Im- und Export-Routinen ein, sondern ist auch Grundsätzen für die nachhaltige Nachnutzung wie den FAIR-Prinzipien – Findable, Accessible, Interoperable and Re-Usable – verpflichtet.
AMAD und seine Veröffentlichungen sind in diesen Datenbanken, Fachportalen und Verzeichnissen auffindbar:
In Bearbeitung sind außerdem
  • BASE
  • DOAR
  • ROAR
  • DOAR
  • OpenAIRE
  • OApen
  • OAIster
Die Daten werden darüberhinaus mittels Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) bereitgestellt, sodass sie für ein automatisiertes harvesting durch andere Datenbanken zur Verfügung steht.    
Eine Internationale Standardbuchnummer (ISBN), deren Beantragung bei der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH mit Kosten (ca. 90 Euro pro Nummer) und Aufwand verbunden ist, spielt für den Buchhandel eine wichtige Rolle, jedoch nicht für AMAD als Open-Access-Infrastruktur. Alle Publikationen sind bei AMAD dauerhaft und kostenfrei für alle Nutzenden zugänglich und durch den DOI (Digital Object Identifier) eindeutig identifiziert. Eine Vermarktung über den Buchhandel, u.a. eine Aufnahme in das Verzeichnis lieferbarer Bücher, für das die ISBN Voraussetzung ist, oder die ISBN als Identifikator sind nicht relevant. (siehe auch: Werden persistente Identifikatoren (PID) vergeben?) Monographien und Sammelbände bekommen bei AMAD aus diesen Gründen keine ISBN. Um für Nutzer*innen, vor allem für die Bibliotheken, ihre Auffindbarkeit zu gewährleisten, ist AMAD im Directory of Open Access Books und anderen Verzeichnissen kostenfrei registriert (siehe auch: Über welche Datenbanken, Fachportale und Verzeichnisse gelange ich auch zu den Publikationen von AMAD?).    
Die Inhalte und Publikationsprozesse von AMAD werden von einer Redaktion fachwissenschaftlich betreut. Sie setzt sich interdisziplinär zusammen. Bei der Erstveröffentlichung von Publikationen, besonders von Aufsätzen, organisiert und betreut sie die nötigen Review- und Publikationsprozesse.
Zweitveröffentlichungen prüft sie formal und unterstützt bei Einreichung und Verbreitung. Beim harvesting erstrecken sich ihre Aufgaben auf die fachwissenschaftliche Aufbereitung der automatisiert eingehenden Publikationen, d. h. die Dublettenkontrolle, die Beschlagwortung, die Unterstützung beim automatisierten Link-Checking usw. Ein Nachtragen von Publikationen als externe Ressourcen und eine Korrektur der aus anderen Angeboten importierten Metadaten nimmt sie nicht vor (siehe auch: Wie melde ich Publikationen für den Bereich Externe Ressourcen und wie korrigiere ich dort fehlerhafte Metadaten?).    
AMAD besteht aus drei technischen Komponenten, die die verschiedenen Anforderungen an die unterschiedlichen Publikationsprozesse unterstützen: Das DSpace-Repositorium übernimmt die Archivierung und Erschließung der Publikationen. Über das Open Journal Systems-Redaktionstool werden die Einreichung und die Qualitätssicherung der Publikationen organisiert. Das WordPressblog „Mittelalter Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte“ sorgt für die Fachdiskussion und die Sichtbarkeit der Publikationen. Alle drei Komponenten sind unter einer gemeinsamen Oberfläche aufrufbar.    
Anmelden: Für das Recherchieren und Diskutieren in AMAD ist keine Anmeldung erforderlich. Für das Publizieren müssen Sie sich unter Zur Einreichung und Begutachtung im Redaktionssystem registrieren und einloggen.
Zur Einreichung und Begutachtung: Für die Einreichung einer Publikation und das Review eines Manuskripts wird ein Zugang zum Redaktionssystem benötigt. Nach der Registrierung können sich Autor*innen und Reviewer*innen mit ihren Zugangsdaten einloggen und das Redaktionssystem zur Verwaltung und Bearbeitung der Einreichungen nutzen. In ihm können Texte hochgeladen, gelesen und kommentiert werden.
Suche/Erweiterte Suche: Auf der Startseite werden automatisch alle Bereiche übergreifend sowie die Inhalte der geladenen PDF-Dateien durchsucht. Es kann aber auch in den Bereichen oder absteigend in den Teilbereichen gestöbert werden.Wir empfehlen die übergreifende Suche oder die Suche in den Hauptbereichen.
Facetten: Ein Stöbern ist in den Facetten Autor*in, Schlagwort und Fachgebiet möglich. Eine andere Möglichkeit für das Stöbern besteht unter Auflistung nach und Suche nach Bereichen, Sammlungen und Veröffentlichungsdatum.     
Autor*innen und Herausgeber*innen können ihre Publikationen bei der Einreichung einem oder mehreren Fachgebieten zuordnen. Die Liste mit Fachgebieten wurde gemeinsam mit dem Projektpartner Regesta Imperii auf der Basis der Hauptgruppen der RVK-Notationen erarbeitet.    
Die Aufsätze sind als Sammlungen angelegt. Dort sind sowohl die Metadaten mit den zugehörigen Dateien als auch die Kommentare zu den auf „Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte“ zur Diskussion veröffentlichten Aufsätzen zu finden. Die im Rahmen des Review-Verfahrens ebenfalls veröffentlichten Reviews zu den eingereichten Aufsätzen werden als eigene Publikationen mit eigenem DOI (Digital Object Identifier), in der gleichen Sammlung mit eigenen Metadaten unter dem jeweiligen Autor*innennamen publiziert.    
Zu den grundlegenden Metadaten gehören: Personen, Titel, Datum, Fachgebiet, Schlagwörter. Diese Informationen werden nach der Suche beim Klick auf einen Treffer in der sogenannten Kurzanzeige oder zusammen mit weiterführenden Angaben in der jeweiligen Langanzeige gezeigt. Jeder Titel erhält einen DOI (Digital Object Identifier), durch den er eindeutig und dauerhaft identifizierbar und zitierfähig ist. Dies gilt auch für die Reviews zu den erstveröffentlichten Aufsätzen.    
Das Fehlen einzelner Felder und Informationen kann unterschiedliche Gründe haben: So gehen beim Import aus anderen Datenbanken mitunter Informationen verloren, weil sie beim Export in falsche Kategorien „verpackt“ wurden. Es kann aber auch an einer fehlerhaften Konversion beim Import auf der Seite von AMAD liegen. Derlei Fehlern kann nur nachgegangen werden, wenn sie systematisch und in großen Datenmengen bei einer Quelle vorkommen. Die Auffindbarkeit von Publikationen hängt entscheidend davon ab, wie sorgfältig die Betreiber*innen von Angeboten die Metadaten einpflegen. Für die Erstveröffentlichungen und Zweitveröffentlichungen leistet die Fachredaktion diese Arbeit. Für die korrekten Metadaten im Bereich Externe Ressourcen sind die Autor*innen sowie die Betreiber*innen der anderen Angebote verantwortlich (siehe auch: Wie melde ich Publikationen für den Bereich Externe Ressourcen und wie korrigiere ich dort fehlerhafte Metadaten?).    
Dem harvesting liegen die interdisziplinäre mediävistische Literaturdatenbank RI OPAC und die größte deutsche, universale Suchmaschine für wissenschaftliche Dokumente BASE zu Grunde. Aus welcher dieser beiden Quellen die Metadaten im betreffenden Titeleintrag importiert wurden, sehen Sie im Feld „Enthalten in den Sammlungen“ (siehe auch: Wie kommen die Inhalte zu AMAD?).    
Allgemeine Anfragen, Kommentare und Feedback können an amad@mittelalter.blog gerichtet werden. Zu den Suchtreffern gibt es den Button Feedback zum Suchtreffer. Dort können Kommentare zum Titel in ein Webformular eingetragen werden. Bitte beachten Sie die Hinweise für die Titelerfassung und die Titelkorrektur der Metadaten im Bereich Externe Ressourcen unter Wie melde ich Publikationen für den Bereich Externe Ressourcen und wie korrigiere ich dort fehlerhafte Metadaten?